Home
Philosophie
Ganz aktuell
Meine Bilder
Aktuelle Angebote
Kunst für Sie
Kunst im "Flair"
Drei Kaiserberge GP
Keilrahmen
maler-auf-reisen.de
Im Atelier
Kunst beim Kunden
Kunst beim Kunden II
Einzelausstellungen
Malreisen Diaschau
Last Events
Gästebuch
Kontakt
Impressum und AGB

 

 

 

 

 

 

 

Herzliche Einladung zur

Austellung 2011

im Rathaus Süßen 

 

 

 

 

  

 

 

Der seit 2009 in seinem Atelier in Süßen arbeitende Maler und Pädagoge Dietmar Kriegstötter zeigt in seiner aktuellen Ausstellung seine malerischen Arbeiten nun auch in Süßen einem breiteren Publikum. Ob Landschaft, Stillleben, gegenständliche oder abstrakte Malerei – immer lässt sich Dietmar Kriegstötter von leuchtenden Farben und stimmungsvollem Licht zu seinen Arbeiten inspirieren. Die Vielfalt an Motiven und künstlerischen Techniken bietet zugleich einen Einblick in das aktuelle Kursprogramm seines Ateliers, das von begeisternd malenden kreativen Menschen jeden Alters genutzt wird.

 

 

 

Vernissage         

Freitag, 16. September 2011, 19.00 Uhr

 

Begrüßung und einführende Worte:

Marc Kersting, Bürgermeister der Stadt Süßen

 

Musikalische Umrahmung:

Bläserensemble des Kirchenbezirks Geislingen

Leitung Axel Schlecht

Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein.

 

Ausstellungsdauer

16.September - 17.November 2011

 

Öffnungszeiten

Mo, Di, Do, 8-12 und 14-16, Mi 14-18, Fr 8-13

  

Führungen durch die Ausstellung

mit dem Maler Dietmar Kriegstötter

Fr, 23. September und Fr, 11. November, jeweils um 10.30 Uhr

Mi, 12. Oktober und Mi, 16. November jeweils um 17.00 Uhr

(Für diese Führungen ist keine Anmeldung erforderlich)

Oder individuell nach Terminvereinbarung unter 01522 9878119

 

 

 

 


 

Ausstellung 2010

 

    Dietmar Kriegstötter

 

„Italienische Momente

 

 

in der Stadthalle Donzdorf

 

Vernissage: 12. November 2010, 19.00

Begrüßung: Martin Stölzle, Bürgermeister der Stadt Donzdorf

Einführende Worte: Wolfgang Müller, Schwäbisch Gmünd

 

„Das vorrangige Verdienst eines

Bildes ist es,

dem Auge ein Fest zu sein“

 

Eugène Delacroix

 

Ausstellungsdauer:

12. November – 19. Dezember 2010

 

 

Kontakt:

Dietmar Kriegstötter

Atelier Für Kreatives Gestalten

und Ganzheitliches Lernen

J.-G.-Fischerstraße 11, 73079 Süßen

Telefon 01522 9878119

dietmarkriegstoetter@web.de

www.atelier-suessen.de

 

 

 

 

 

 

 

Dietmar Kriegstötter

 

1959                           Geburt in Leutkirch/Allgäu

1981 – 1982               Auslandsaufenthalte in Italien und Kanada

1982 – 1985              

Lehrerstudium an der PH Weingarten mit  Schwerpunkt in Bildender Kunst

Tutorenstelle im Bereich Fotografie

1986 – 1987              

Pädagogische und künstlerische Ausbildung am Staatlichen Seminar für Schulpraktische Ausbildung Schwäbisch Gmünd sowie am Seminar für Waldorfpädagogik in Stuttgart

1987 – 2007              

Tätigkeit als Lehrer im privaten, wie im staatlichen Schuldienst

Zahlreiche Kunst -, Musik - und Theaterprojekte

2000 – 2003              

Lehrauftrag für ästhetische Erziehung am Staatlichen Seminar für Schulpraktische Ausbildung in Schwäbisch Gmünd

Seit 2000                   

Dozententätigkeit an der Volkshochschule Donzdorf, sowie an  der VHS Süßen seit 2008

2008                          

Arbeits- und Studienaufenthalte in Italien und Südtirol

Freie Tätigkeit als Maler, Pädagoge und Kunsterzieher

Erste Ausstellungen in Kooperation mit Blumen Klingler in Salach und Donzdorf

2009

Eröffnung des Atelier für Kreatives Gestalten und Ganzheitliches          Lernen in Süßen

 

 

 

 

 

Dietmar Kriegstötter 

 

Arbeiten im „Drittelmix“: Maler - Lehrer - Kunsterzieher

Malt intensiv seit 5 Jahren, vorwiegend mit Acrylfarben in verschiedenen Stilrichtungen.

Lernt im Selbststudium, an Werken großer Meister und an der Natur.

Malt wochentags vormittags in seinem Atelier in Süßen. Neben Bildern, die zu malen ihm ein inneres „Anliegen“ und Bedürfnis sind, realisiert er überwiegend Auftragsarbeiten in verschiedenen Stilrichtungen je nach Kundenwunsch. Nachmittags betreut er Kinder und Jugendliche verschiedener Schularten als Nachhilfelehrer und abends und an Samstagen gibt er in seinem Atelier Malkurse für Erwachsene, während der Freitagnachmittag für Kindermalkurse in verschiedenen Techniken reserviert ist.

Erarbeitet sich selbstständig neue Techniken und Themeninhalte für seine Mal- und Zeichenkurse im Atelier. Die Bilder im Schaufenster seines Ateliers sind oft genug der Auslöser für Menschen, selbst kreativ zu werden und mit dem Malen zu beginnen.

Malt auch gerne vor Ort, - in der Toskana, am Meer oder in den Bergen. Vor der geplanten Ausstellung in Süßen 2011 ist eine Malreise nach Cornwall und Irland geplant, um die Lichtverhältnisse des Nordens zu studieren.

In vielen Bildern spiegeln Pinselduktus, der mehrschichtige Farbauftrag, sowie die angewandte Farben- und Lichtlehre sein intensives praktisches, wie theoretisches Studium der impressionistischen Malerei. 

 

Auf dem Weg

Dietmar Kriegstötter bezeichnet sich selbst als Maler und nicht als Künstler. Er sieht sich auf dem Weg, das „Handwerk“ zu lernen und ist sich der Aussage bewusst: „Kunst kommt von Können.“

Ob seine Arbeiten dem künstlerischen Zeitgeist entsprechen oder überhaupt nach künstlerischen Kriterien „Wert“ haben, ist ihm weniger wichtig. Es genügt ihm, wenn seine Bilder seinen eigenen Ansprüchen näherungsweise gerecht werden und andere Menschen Freude am Betrachten seiner Bilder empfinden. Zum Ausdruck kommt diese gänzlich unintellektuelle – vielmehr vom Erleben geprägte Grundhaltung gegenüber der Kunst im Zitat von Eugene Delacroix:

 

„Das vorrangige Verdienst eines Bildes ist es, dem Auge ein Fest zu sein“

 

Malen – ein Übungsweg

Voraussetzungen für das Malen…

Schulung und damit Sensibilisierung der Wahrnehmungsfähigkeit, Studium von Farb- und Lichtverhältnissen in der Natur nach dem Vorbild der Impressionisten

Zeichnen = Sehen lernen!

(Mal)Technikschulung durch sorgfältiges Studium und Kopieren von Bildern großer Meister

Intensive Auseinandersetzung mit Farbtheorien und Entwickeln eigener Malübungen

Fleiß , Kreativität, Begabung

 

Malanlässe – Bildinhalte: Farbe und Licht

Eine ganze Reihe an abstrakten, auch dekorativen Arbeiten deuten die Vielseitigkeit, Kreativität und Experimentierfreude Dietmar Kriegstötters im Umgang mit Farben und verschiedenen Maltechniken an. Hier sind Strukturen, Farben und Farbklänge, die Spannungen und Harmonien von Linien und Flächen ganz offensichtlich die wesentlichen Bildinhalte.

Den Schwerpunkt der Arbeiten in dieser Ausstellung bilden allerdings seine Landschaftsbilder und Stillleben. Diese sind zwar konkret gegenständlich, Farbe und Licht sind aber hier nicht nur die wesentlichen Gestaltungsmittel, sondern für Dietmar Kriegstötter der eigentliche Inhalt und damit auch der eigentliche Anlass für das Malen seiner Bilder.

Diese Anlässe sind oft intensive Licht- und Farberlebnisse, aber auch Szenen aus dem Alltag der Menschen, die er gekonnt fotografisch festhält und als Grundlage für die spätere Bildrealisierung verwendet. Oftmals besucht er einen Ort zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten, um die für ein Bild optimalen Licht- und Farbverhältnisse zu finden.

 

Landschaften als Ausdruck von Seelenstimmungen

Dietmar Kriegstötter sieht seine Landschaftsbilder zugleich als Seelenlandschaften, die durch Lichtführung und Farbauswahl eine bestimmte innere Grundstimmung zum Ausdruck bringen möchten.

Farbe und Licht empfindet er als positive, Kraft spendende, auch heilende Energien, die über das bloß Physisch - Materielle hinausweisen. Insofern möchten seine Bilder auch ahnungsweise in jene Welt weisen, die sich - den äußeren Sinnen verschlossen - hinter der materiellen Wirklichkeit auftut. Freilich sieht er sich bei der Verwirklichung dieser inneren Intensionen erst am Beginn seines Weges.

 

Bilder erzählen ...von möglichen Intensionen des Malers

 

Vermittlung eines Lebensgefühls….

„Sonniger Tag in Greve“ (Toskana), Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2010

Machen wir einen kleinen Bummel durch den sonnenduchfluteten Laubengangs des Toskanastädtchens Greve. Kommt da nicht Sehnsucht in uns auf? Sehnsucht nach der Leichtigkeit, Lichtfülle und Heiterkeit des Südens? Einheimische verplaudern das nachmittägliche Sonnenstündchen, Touristen schlendern leichten Fußes den Laubengang entlang, während der Kellner – vom bestuhlten Außenbereich kommend – zurück in die Bar „Le Logge“ huscht.

Wen erfasst da nicht die Harmonie aus Bewegung und Ruhe, aus Licht und (farbigem!) Schattenspiel, aus südländischer Gelassenheit und Daseinsfreude,….?

 

Wahrnehmungsgenuss…

„Spätes Nachmittagslicht in einer Gasse in S. Donato“

Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2010

Während das letzte Nachmittagslicht die Mauersteine einer engen Gasse im Örtchen S. Donato „vergoldet“, brennt schon die nostalgisch mittelalterliche Wandleuchte am Haus mit der Nummer 13. Gleichzeitig führt ein Torbogen den Betrachter über Terracottafliesen im charakteristischen Fischgrätmuster in das kühle Dunkel einer Gelateria.

 

intensivieren…

Diesem Bild sind die weit über 40stündige Arbeit an der Staffelei wahrlich anzusehen. Wer das Orignalfoto danebenhält, kann sich davon überzeugen, dass jeder einzelne Stein in Farbigkeit und Struktur detailgenau nachgemalt sind, von der aufwendigen Ausführung der vielfarbigen Eisenbank ganz abgesehen. Dennoch nimmt Dietmar Kriegstötter das Urteil des Betrachters: „Wie auf dem Foto“ nur zögerlich als Kompliment zur Kenntnis. Denn er versucht in seinen Bildern, die Farbigkeit noch zu intensivieren, die  Hell-Dunkel-Kontraste zu steigern und die in der flüchtigen Alltagswahrnehmung oft nicht schaubaren Schattenfarben malerisch herauszuarbeiten uns so dem Betrachter ein „Mehr“ an Wahrnehmungsgenuss zu schenken.

 

Fotorealismus?

„Steine und Strandgut in Balance I und II“ (bei Lindau am Bodensee),

Acryl auf Leinwand, 40 x 60 cm, 2010

Auch dieses Bild ist rasch „beurteilt“ mit dem Ausspruch: „Wie echt die Steine sind! Man könnte sie geradezu in die Hand nehmen!“ Doch wer nimmt im gleißenden Bodenseelicht tatsächlich die wunderbare farbige Modellierung der Schattenzonen wahr? Hier – beim Wandern mit den Augen über das Bild erschließt sich dieser Reichtum an Zwischentönen und Schattenfarben.

 

Einladung zur Augenwanderung …mit Tipps für Maler

„Tisch mit drei Stühlen in Panzano“, Acryl auf Leinwand, 40 x 50 cm, 2009

So gesehen ist die enorme Treue zum Detail in einzelnen Bildern keinesfalls ein bloßes Kopieren, sondern vielmehr eine Einladung zum genauen Betrachten. Wer tastet nicht genussvoll mit dem Auge entlang der Baumrinde im Bild „Tisch mit drei Stühlen in Panzano“ und bleibt schließlich mit dem Auge hängen an den Spiegelungen der eisernen Metallplatte um den Baum. Wie malt man das bloß? Eben mit Kobaltblau, Himmelblau, Hellrosa, Venezianischrosa, Azo-Orange und natürlich mit Ultramarinviolett hell, ohne das gar nichts geht….

Und die farbigen Lichtsäume an den sonnenbeschienenen Flächen? Mit Weiß, Echtgelb hell, Indischgelb, Azo-Orange und Krapprot…

 

Zur Freiheit des Malers

„Stufen“ (Szene oberhalb von Portofino am Mittelmeer),

Acryl auf Leinwand, 80 x 100 cm, 2010

Detailtreue ist für Dietmar Kriegstötter aber natürlich auch kein sklavisches Muss: Während die luftig verlegten Elektrokabel an der Außenwand im Bild „Stufen“ nicht nur gelernte Elektriker zum Schmunzeln bringen, oder der „stilische“ Gürtel des Jungen die Jugend interessieren könnte, scheut er nicht davor zurück, einen  Balkonvorbau am Haus völlig wegzulassen, um im Sinne der Bildkomposition und der Aussage des Bildes den Blick auf Meer und vorgelagerte Inseln frei zu bekommen…

 

Aus dem Leben… am Morgen

„Baumschnitt in den Oliven“ (Toskana), Acryl auf Leinwand, 43 x 60 cm, 2010

Die am Vortag zurückgelassenen Leitern warten schon auf die „Contadini“ – Landarbeiter und werfen einstweilen ihre farbigen Schatten über die Natursteinmauer. Olivenzweige und Federwölken verschwimmen konturlos im lichten Frühsommerhimmel…

 

Aus dem Leben… am Nachmittag

„Heuernte unterm Schwarzenstein“ (Ahrntal/Südtirol),

Acryl auf Leinwand, 40 x 60 cm, 2010, sowie

„Südtiroler Bauernfamilie bei der Heuernte“, Acryl auf Leinwand, 40 x 60 cm, 2010

Die Erntearbeit im steilen, nicht mehr von Maschinen zu bearbeitenden Almwiesen hat Dietmar Kriegstötter selbst viele Wochen lange erlebt. Dass alle Mitglieder der Familie von früh bis spät mithelfen ist selbstverständlich. Nur wir Touristen setzen uns hin, um die Nähe des Himmels zu spüren oder den Blick auf den Schwarzenstein zu „genießen“... Je nach Sonneneinfall nimmt das Heu sattes Grün an oder glänzt silberhell.

Aus dem Leben… kurz vor Sonnenuntergang

„(Meine) Frau mit roter Jacke am Strand“, Acryl auf Leinwand, 50 x 60 cm, 2010

Ein mächtiges Gewitter zog über den Lido, ein Sturm verwehte den feinen Adriastrand und hinterließ seine elementar-rhythmischen Spuren im Sand. Während die abgeregneten Gewitterwolken am tief blaugrauen Himmel zur Ruhe gekommen sind, bricht die Sonne kurz vor Sonnenuntergang ein letztes Mal unter der Wolkendecke hervor und taucht die Szenerie in magisches Licht. Magisch angezogen von der Gischt der sich brechenden Wellen auch die Frau mit roter Jacke, neue Spuren in den Sand legend. Barfuß spürend und zugleich hingegeben der Szenerie aus Sandfarben, edlem Türkies und dem Grundklang aus Rot, Blau und Gelb.

 

Aus dem Leben… am Abend

„Halbzeitpause beim Championsleagespiel AC Mailand gegen Inter Mailand vor einer Bar in Maccagno am Lago Maggiore“, Acryl auf Leinwand, 60 x 80 cm, 2010

Es ist wie bei Stuttgart 21, nur geht es viel gelassener zu. Die einen sind für Inter, die anderen für den AC. Schließlich ist Mailand nur eine gute Zugstunde entfernt. Doch die Eintrittspreise beim Championsleagespiel sind nicht zu bezahlen. Und: Hier in der Bar ist es viel gemütlicher. Selbst in der Halbzeit macht der „Barista“ – der Wirt -  wenig Umsatz, was keinen stört… Die Torwiederholungen und der dazugehörige Meinungsaustausch sind wichtiger. Ein halbvolles Martiniglas, der Aschenbecher und wohl ein Glas Tee sind abgestellt auf dem silbernen Metalltischchen, dessen Kanten von Lichtreflexen aufgelöst werden. Welche Vielzahl an Gesichtern, Gesten, Blickrichtigen und…. Lichtqualitäten! Viel zu entdecken! Verweilendes Betrachten. 54 Stunden brauchte es, um diesen Moment „Leben“ auf Leinwand zu bringen.